Mikroskope für Materialprüfung und Materialanalyse
Bei der Materialprüfung werden Mikroskope eingesetzt, um Werkstoffe, Bauteile und Oberflächen detailliert zu untersuchen und mögliche Abweichungen oder Materialmerkmale sichtbar zu machen. Abhängig von Probe und Prüfaufgabe können unterschiedliche Mikroskoptypen und Kontrastverfahren erforderlich sein. Das Spektrum reicht von der schnellen visuellen Kontrolle bis zur detaillierten Analyse von Gefügen und Oberflächenstrukturen.
Stereomikroskope in der Materialprüfung
Stereomikroskope eignen sich besonders für die Untersuchung größerer Proben, Bauteile und Oberflächen. Die räumliche Darstellung und der vergleichsweise große Arbeitsabstand ermöglichen eine komfortable visuelle Prüfung beispielsweise von Oberflächenmerkmalen, Beschädigungen, Bruchstellen oder Verarbeitungsdetails. Dadurch lässt sich Stereomikroskopie sowohl in der Materialprüfung als auch bei technischen Kontroll- und Prüfaufgaben einsetzen.
Auflichtmikroskope für Materialanalyse und Metallografie
Für die detaillierte Untersuchung und Materialanalyse undurchsichtiger Proben kommen häufig Auflichtmikroskope zum Einsatz. Sie ermöglichen beispielsweise die Beurteilung von metallischen Werkstoffen, Gefügen, Beschichtungen und präparierten Materialproben. In der Metallografie können damit Mikrostrukturen sichtbar gemacht und Werkstoffe hinsichtlich ihrer Struktur und Verarbeitung untersucht werden.
Für Prüfaufgaben, bei denen zusätzlich Abstände, Durchmesser oder Konturen bestimmt werden sollen, können Messmikroskope eingesetzt werden.
Kontrast- und Beleuchtungsverfahren für die Materialuntersuchung
Je nach Material und Untersuchungsaufgabe stehen unterschiedliche Beleuchtungs- und Kontrastverfahren zur Verfügung. Hellfeld eignet sich für zahlreiche grundlegende Materialuntersuchungen, während Dunkelfeld feine Strukturen, Kanten oder Oberflächenmerkmale hervorheben kann. Verfahren wie DIC und Polarisation ermöglichen bei geeigneten Proben zusätzliche Informationen über Strukturen und Materialeigenschaften. Die Wahl des passenden Verfahrens richtet sich daher immer nach Probe und Untersuchungsziel.
Das passende Mikroskop für die Materialprüfung auswählen
Bei der Auswahl eines Mikroskops für Materialprüfung und Materialanalyse spielen unter anderem Probengröße, benötigte Vergrößerung, Auflösung, Beleuchtung und gewünschte Kontrastverfahren eine Rolle. Auch die digitale Dokumentation über eine Mikroskopkamera kann für Prüfberichte, Vergleiche und die Auswertung von Proben sinnvoll sein.
ASKANIA Mikroskop Technik unterstützt bei der Auswahl und Konfiguration geeigneter Mikroskopsysteme für Materialprüfung, Materialanalyse und industrielle Anwendungen.